Ein heißer Sommer, wie in diesem Jahr, sorgt dafĂŒr, dass es auch in der Natur zu VerĂ€nderungen kommt. Die Felder werfen weniger ErtrĂ€ge ab und auch die Arbeit im Garten ist aufwendiger. Doch so ein heißer Sommer hat auch Profiteure. Wespen zum Beispiel, lieben diese Bedingungen und können sich daher wunderbar vermehren. Wer sich dieses Jahr im Freien bewegt, hat mit Sicherheit schon mitbekommen, dass die Population stark angestiegen ist. Überall sieht man Wespen. Es stellt sich daher die Frage, warum die Anzahl in diesem Jahr so stark gestiegen ist und welche GrĂŒnde dafĂŒr ausschlaggebend sind. Es gibt unterschiedliche Faktoren, die verantwortlich sind.

Fehlende KÀlte und das Verhalten der Königin

Schon das FrĂŒhjahr war extrem mild, was bei der StaatsgrĂŒndung half. Die kommenden Regentinnen verlassen ihren alten Bau zwischen MĂ€rz und April und beginnen damit, ihr eigenes Volk aufzubauen. Dabei mĂŒssen sie die ersten Larven in Eigenregie und ohne Hilfe aufziehen. Das bedeutet fĂŒr sie eine große Belastung. Kommt nun noch KĂ€lte hinzu, sterben viele von ihnen, weshalb kein Volk entsteht. Doch dieses Jahr ist die SchafskĂ€lte ausgeblieben, die normalerweise im Juni fĂŒr kurze Zeit herrscht. Auch die Eisheiligen waren deutlich freundlicher und mit höheren Temperaturen als sonst. Die gĂŒnstige Witterung sorgte also dafĂŒr, dass es weniger Risiken fĂŒr die Herrscherin gab, weshalb die Brut erfolgreich ausfiel und sich die erste Generation an Arbeiterinnen bildete. Die Nester beherbergen daher deutlich grĂ¶ĂŸere Völker, da die Sterblichkeit geringer ist. Auch durch die guten Bedingungen fĂŒr Obst finden die Insekten reichlich Nahrung, weshalb die Überlebenschancen deutlich höher sind. Die guten Voraussetzungen fĂŒhren zusĂ€tzlich dazu, dass es zu mehr Nachwuchs kam. Man muss dabei aber beachten, dass es große Unterschiede in den Populationen gibt, die von den Regionen abhĂ€ngig sind. So findet man in Berlin deutlich mehr dieser Insekten als beispielsweise in MĂŒnchen.

Wie sieht ein effektiver Schutz vor Wespen aus?

Zum Schutz vor Wespen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. So kann sich jeder WohnungseigentĂŒmer auf einfachste Weise durch bekannte Hausmittel gegen eine Wespenplage wehren. Die Insekten sind auf ihr Geruchsorgan angewiesen und suchen auf diese Weise nach lohnenden Futterquellen. Da dieser Sinn bei ihnen sehr empfindlich ist, kann sich jeder leicht wehren. Ätherische Öle mögen die Tierchen nicht, da diese intensiv riechen und fĂŒr Verwirrung sorgen. Es reicht daher schon, wenn man ein Blatt Basilikum nimmt und dieses in den HĂ€nden zerdrĂŒckt und anschließend verreibt. Nutzt der Wohnungsbesitzer einen Balkon, so kann er das GelĂ€nder damit prĂ€parieren. Der Geruch verbreitet sich nun optimal, weshalb es zu keiner Wespenplage kommt. Auch Kaffee hat seine Wirkung schon nachgewiesen. Hier ist das Verbrennen von Kaffeepulver eine beliebte Variante. Die starke Rauchentwicklung und der Geruch sorgen dafĂŒr, dass die Tiere die Gegend meiden und man seine Ruhe hat. Fliegengitter sorgen dafĂŒr, dass die Tierchen nicht in die Wohnung oder ins Haus fliegen. ZusĂ€tzlich ist es wichtig, dass keine Essensreste lange im Freien stehen, die als Nahrungsquelle geeignet sind. SĂŒĂŸe GetrĂ€nke mĂŒssen immer abgedeckt sein, da sie sonst attraktiv auf eine Wespe wirken.

 

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