In zwei Wochen wollte ich einen spontanen Camping Ausflug an die Nordsee machen. Ich bereite mich jetzt schon ausgiebig darauf vor. Falls ihr das noch spontaner angehen wollt, könnt ihr euch hier schon mal ein paar wichtige Tipps anschauen.

Wo geht’s hin?

Wenn es spontan und nicht so weit sein soll, gilt es erst mal sich zu entscheiden, ob man an den Strand oder in die Berge will. Ich habe mich jetzt im Sommer für den Strand entschieden. Dann war zu überlegen, ob ich lieber in Deutschland bleiben will oder in die Niederlande reisen will. Das Ziel steht nun fest und es ist: Zandvoort in Nordholland. Dort fährt man von Essen aus weniger als 3 Stunden hin und dort gibt es einen riesigen Strand, wo viel los ist und man viele Leute trifft. Außerdem hat man dort eine große Auswahl an Restaurants und Bars direkt am Strand und der Campingplatz ist auch direkt um die Ecke.

Wohnmobil oder Zelt?

Das war eine etwas schwierigere Frage, da ich weder ein großes Zelt, noch ein Wohnmobil besitze. Durch Zufall durfte ich mir dann aber den Campingbus eines lieben Bekannten leihen. Dieser ist zwar nicht so groß, aber für eine Reise zu zweit völlig ausreichend. Ein Campingbus ist zwar die kleine Variante eines Wohnmobils, aber man kann ihn auch mit einem Klasse B Führerschein fahren. Camping mit dem Zelt ist zwar günstiger, aber auch nicht was für jedermann. Deswegen mein Tipp: Preisvergleich im Internet, zum Beispiel auf Tripadvisor, so findet ihr schon Campingbusse ab 50€ pro Nacht.

Unbedingt mitnehmen

Abgesehen von der Packliste für euer Zeug, welches ihr für jeden Urlaub braucht, denkt dran unbedingt zu checken, ob die wichtigsten Fahrzeuggadgets an Board sind. Beispielsweise Navi, Warnwesten, Warndreieck, Verbandskasten, Motoröl, Starthilfekabel und so weiter. Auch um die Wasser- und Stromversorgung sollte man sich vorab kümmern, damit man vor Ort keinen Stress damit hat. Taschenlampen, Reiseapotheke und Campingstühle sollten ebenfalls an Board sein. Dann sollte man auch auf jeden Fall an den Insektenschutz denken. Auch für Wohnmobile gibt es nämlich Fliegengitter für Türen und Fenster, da Sie auf Maß angefertigt werden können. Im Zelt sollte man ebenfalls gut vor Insekten geschützt werden, um morgens nicht mit Mückenstichen aufzuwachen oder gar nicht erst schlafen zu können, wegen der Geräusche der herumfliegenden Insekten. Über Fliegengitter informiert Ihr euch aber lieber hier noch mal genauer.

Wenn ihr also Lust auf einen spontanen Campingausflug habt, konnte ich euch hoffentlich ein bisschen weiterhelfen. Vielleicht habt ihr ja durch diesen Artikel auch Lust auf einen Wochenend-Campingausflug bekommen und könnt kaum das Wochenende abwarten. Na wenn das so ist, Sachen packen und los geht’s!

Bildquelle: Pixabayuser Free-Photos