Fast jeder Mensch isst Honig. Somit wunderte es mich auch nicht, dass in Deutschland im Jahr 2017 der durchschnittliche Konsum bei 1,14 Kilogramm pro Kopf lag. Damit wir den Honig auch zu uns nehmen können, sollte wir den Bienen in erster Linie danken. Doch ist ein so hoher Konsum noch gesund? Und welche Wirkungen zeigt die Einnahme von Honig auf? Mit diesen und weiteren Fragen möchte ich mich in dem heutigen Beitrag befassen.

Bestandteile des Honigs

Der Hauptbestandteil von Honig ist Zucker. Ganze 80% Zucker sind in dem Honig enthalten. Durch den hohen Zuckergehalt kommt Honig auf 304 kcal pro 100 Gramm.
Außerdem besteht Honig aus Wasser.
Weitere Bestandteile sind:

  • Mineralstoffe & Spurenelemente wie zum Beispiel Natrium, Kalium und Magnesium
  • Enzyme
  • Aminosäuren 
  • Vitamine

Wie lagert man Honig am besten

Beim Lagern von Honig muss man viel beachten. Da Honig sehr hitzeempfindlich ist, empfehle ich den Honig nicht zu kühl zu lagern. Es empfiehlt sich, den Honig bei 15 °C zu lagern. Ebenfalls zieht der Honig Feuchtigkeit aus der Luft an und somit kann es zu Gärungen kommen. Aus diesem Grund solltet ihr den Honig trocken lagern und den Deckel immer gut verschließen. Der Deckel muss stets gut verschlossen sein, denn Honig nimmt leicht fremde Gerüche und Geschmäcker an. Außerdem ist es sehr wichtig, den Honig im dunkeln zu lagern, wie zum Beispiel in einem Vorratsschrank oder im Keller. Das dunkel Lagern verhindert, dass die Enzyme zerstört werden können.

Wirkungen von Honig

Honig kann durch seine entzündungshemmenden Enzyme eine antibakterielle Wirkungen aufweisen. Durch diese Wirkung wird Honig oft als Heilmittel angesehen und besonders bei Erkältungen angewendet. Aber auch bei anderen Erkrankungen kann Honig wahre Wunder bewirken. Dank der Einnahme von Honig wurde auch bei Magen-Darm-Entzündungen oder bei trockener Haut ein verkürzter Krankheitsverlauf festgestellt. Zu den weiteren Wirkungen des Honigs zählen auch die Förderung der Verdauung, die Blutbildung und die Regulierung des Mineralstoffwechsels. 

Ist Honig gesund?

Durch seine verschiedenen positiven Wirkungen kann man durchaus sagen, dass Honig gesund ist. Doch wie bei jedem anderen Lebensmittel muss man auch auf die Menge achten und darf nicht zu viel auf einmal zu sich nehmen. Acht muss man jedoch bei Säuglingen geben. Dadurch, dass die Darmflora der Säuglinge noch nicht vollständig entwickelt ist, können manche Bakterien überleben und einen hohen Schaden anrichten. Aus diesemGrund sollte bei Säuglingen unter 12 Monaten auf Honig verzichtet werden. 

Arten von Honig

Insgesamt gibt es neun verschiedene Arten von Honig. Darunter zählen zum Beispiel Lindenhonig, Rapshonig und Löwenzahnhonig. Natürlich unterscheiden sich die verschiedenen Arten dementsprechend auch im Geschmack. Der Lindenhonig ist sehr aromatisch, der Rapshonig ist mild im Geschmack und der Löwenzahnhonig ist hocharomatisch. Eine besonders starke antibakterielle Wirkung besitzt der Manuka Honig aus Neuseeland, einen Link dazu findet ihr hier.

Bildquelle: Pixabay-User: stevepb