In meinem Garten pflanze ich natürlich eine bunte Blumenwiese, Gemüse und Früchte an, doch auch mein Kräuterbeet darf nicht fehlen. Denn Kräuter sind nicht nur zum Kochen praktisch und lecker, in ihnen verstecken sich zudem auch Heilkräfte. Ob für die Verdauung, das Herz, gegen Entzündungen oder schmerzstillend, in meinem Kräutergarten soll immer eine große Auswahl sein, damit ich mir selbst die passenden Heilmittel zusammenmischen kann. Ich zeige euch hier meine Favoriten, mit denen ich oft mal Tee und Speisen zubereite.

Brennnesseln

Dieses Kraut ist nämlich ganz und gar nicht nur Unkraut! Es ist stark unterschätzt, des ist sehr gesund. Die Blätter, sowie Kerne sind sehr gesund und können zu Saft, Proteinpulver, Tee und Salatzusatz verarbeitet werden. Die Brennnesseln wirken reinigend von innen und harntreibend.

Gänseblümchen

Sie sind die Blumen, die jedes Kind kennt, aber kaum jemand Beachtung schenkt. Man kann die Blumen, die auf jeder Wiese zu finden sind, allerdings für Quark, Tee, Marmelade und Salaten verwenden. Sie helfen gegen Schmerz und reinigen das Blut. Man sagt der Blumenart auch eine entzündungshemmende Wirkung nach.

Löwenzahn

Ebenfalls als Unkraut abgestempelt wird der Löwenzahn. Man findet ihn überall, doch dass er ein Wundermittel für den Magen-Darm-Trakt ist, wissen nicht viele. Die vitaminreichen Blätter können zu Tee, Salat und Sirup verarbeitet werden. Auch zur Zubereitung von Salben und Kosmetikprodukten eignet sich das Kraut optimal.

Waldmeister

Als Kind habe ich Waldmeister-Geschmack schon immer gemocht. Das Kraut hat zwar auch eine heilende Wirkung, doch wird eher zum Süßen verwendet, da es keine besonders starke Wirkung hat. Trotzdem wirkt es beruhigend und kann auch zur Herstellung von Cremes verwendet werden.

Kamille

Kamille ist ein deutlich bekannteres Heilkraut. Besonders bei Magenproblemen hilft Kamillentee bekanntlich. Dieses Kraut lässt sich ebenso eine beruhigende Wirkung nachsagen, ist aber auch für herzhafte Speisen und Limonaden sehr beliebt, wegen des starken Aromas.

Ich entwickle mich mittlerweile fast schon ein bisschen zu einer kleinen Kräuterhexe. Das gefällt mir allerdings sehr gut, da ich viele Beschwerden ohne chemische Medikamente beseitigen kann und Kräuter mir oft helfen, mich wohler zu fühlen.

 

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