Im Frühjahr blühen sie wieder, unsere Schützlinge im heimischen Garten. Auch neue kommen von Jahr zu Jahr bei mir dazu. Doch was im Frühjahr auch immer dazu kommt, sind Schnecken. Man muss frühzeitig handeln, vor den ersten warmen Temperaturen über 10 Grad sollte schon etwas unternommen werden. Im Gegensatz zu den Pflanzen überleben Schnecken ganz gut bei Frost.

Vorzeitig handeln

Schon im Herbst kann man nach Schneckeneiern Ausschau halten, um sie ins Tageslicht zu legen, dort sind sie Futter für die Vögel und es erledigt sich fast wie von selbst. Schnecken und Eier findet ihr häufig unter Büschen und Gestrüpp. Auch unter Steinen o.ä. kann man sie finden.

Schnecken entfernen

Es gibt spezielle Lebendfallen, dort gehen die Schnecken von alleine rein, kommen aber nicht mehr heraus. So kann man Sie dann umsiedeln. Man kann Sie auch locken mit feuchten dunklen Unterschlüpfen und sie dort aufsammeln und umsiedeln. Locken kann man sie auch mit Salat oder Haferflocken. Aussetzen sollte man sie bestenfalls auf der anderen Seite eines Bachs oder Flusses, außerdem sollte es definitiv mehrere hundert Meter entfernt sein, damit die Schnecken nicht einfach zurückkommen. Hier könnt ihr noch mehr zum Insektenschutz im Garten nachlesen.

Schnecken fern halten

In diesem Fall lohnt es sich, etwas mehr Geld auszugeben. Ein guter Schneckenzaun erfüllt seinen Zweck. Wenn die anderen Methoden wirken, braucht man eigentlich keinen weiteren Schutz anzulegen. Es ist also die teurere Methode, aber auch die einfachere. Wenn der Zaun montiert ist, sind keine weiteren Maßnahmen mehr nötig. Wenn das Beet nah am Haus ist, können Schnecken auch mal den Keller als Unterschlupf nutzen. Um das zu verhindern, eignen sich am besten zuverlässige Lichtschachtabdeckungen für die Kellerfenster.

Wenn ihr also ein Problem mit Schnecken in eurem Garten habt, habt ihr jetzt genug Methoden kennengelernt, wie ihr sie schonend umsiedeln könnt.